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Sozia­le Absi­che­rung für pfle­gen­de Ange­hö­ri­ge

Leis­tun­gen zur sozia­len Absi­che­rung erhal­ten Sie dann, wenn Sie soge­nann­te „Pfle­ge­per­son“ im Sin­ne des SGB XI sind.

§ 19 SGB XI defi­niert den Begriff „Pfle­ge­per­son“ wie folgt:
„Pfle­ge­per­so­nen im Sin­ne die­ses Buches sind Per­so­nen, die nicht erwerbs­mä­ßig einen Pfle­ge­be­dürf­ti­gen im Sin­ne des § 14 in sei­ner häus­li­chen Umge­bung pfle­gen. Leis­tun­gen zur sozia­len Siche­rung nach § 44 erhält eine Pfle­ge­per­son nur dann, wenn sie eine oder meh­re­re pfle­ge­be­dürf­ti­ge Per­so­nen wenigs­tens zehn Stun­den wöchent­lich, ver­teilt auf regel­mä­ßig min­des­tens zwei Tage in der Woche, pflegt.“

Vor­aus­set­zun­gen:

  • Ihre Pfle­ge darf nicht gewerbs­mä­ßig sein
  • der Ange­hö­ri­ge muss aner­kannt pfle­ge­be­dürf­tig sein (Pfle­ge­grad)
  • min­des­tens 10 Stun­den Pfle­ge einer oder meh­re­rer Pfle­ge­be­dürf­ti­ger
  • regel­mä­ßi­ge Pfle­ge min­des­tens 2 Tage pro Woche
In § 44 SGB XI sind die Leis­tun­gen zur sozia­len Absi­che­rung der Pfle­ge­per­so­nen gere­gelt. In § 44a SGB XI sind dar­über hin­aus zusätz­li­che Leis­tun­gen bei Pfle­ge­zeit und kurz­zei­ti­ger Arbeits­ver­hin­de­rung auf­ge­führt.

Als Pfle­ge­per­son haben Sie Ansprü­che auf Leis­tun­gen zur sozia­len Siche­rung:

  • Ren­ten­ver­si­che­rung
    Als Pfle­ge­per­son dür­fen Sie nicht mehr als 30 Stun­den pro Woche arbei­ten, noch kei­ne Alters-Voll­ren­te bezie­hen und die Regel­al­ters­gren­ze der gesetz­li­chen Ren­ten­ver­si­che­rung noch nicht erreicht haben. Die Höhe der Bei­trä­ge rich­tet sich nach dem Pfle­ge­grad und danach, ob die pfle­ge­be­dürf­ti­ge Per­son nur Pfle­ge­geld bezieht, die vol­len Pfle­ge­sach­leis­tun­gen in Anspruch nimmt oder die sog. Kom­bi­na­ti­ons­leis­tun­gen.  
  • Unfall­ver­si­che­rung
    Wenn Sie als Pfle­ge­per­son einen Ange­hö­ri­gen zuhau­se pfle­gen, sind Sie bei­trags­frei gesetz­lich unfall­ver­si­chert.
  • Arbeits­lo­sen­ver­si­che­rung
    Wenn Sie zur Pfle­ge eines Ange­hö­ri­gen Ihren Arbeits­platz auf­ge­ben, bezahlt die Pfle­ge­ver­si­che­rung Ihre Bei­trä­ge zur Arbeits­lo­sen­ver­si­che­rung für die gesam­te Dau­er Ihrer Pfle­ge­tä­tig­keit.

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